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Revit-Workflows optimieren: Tipps für effizientere BIM-Projekte
Fünf bewährte Strategien, um Ihre Revit-Workflows zu beschleunigen und die Zusammenarbeit im Team zu verbessern.
Revit ist das meistgenutzte BIM-Tool weltweit — aber nur wenige Teams schöpfen sein Potenzial voll aus. Mit den richtigen Workflows lassen sich Projektzeiten verkürzen, Fehler reduzieren und die Zusammenarbeit im Team drastisch verbessern.
1. Vorlagen standardisieren
Eine durchdachte Projektvorlage spart bei jedem neuen Projekt Stunden. Definieren Sie einheitliche Familien, Ansichten, Planlayouts und Beschriftungen. Unsere Erfahrung zeigt: Büros mit standardisierten Vorlagen arbeiten 30% schneller als solche ohne.
2. Worksharing richtig nutzen
Revit Worksharing ermöglicht die gleichzeitige Arbeit mehrerer Personen an einem Modell. Definieren Sie klare Worksets, synchronisieren Sie regelmässig und vermeiden Sie Konflikte durch abgesprochene Arbeitsbereiche. Ein sauberer Worksharing-Workflow ist die Grundlage für jedes grössere BIM-Projekt.
3. Familien effizient verwalten
Aufgeblähte Familienbibliotheken bremsen jedes Projekt. Pflegen Sie eine schlanke, projektbezogene Bibliothek und nutzen Sie parametrische Familien statt Einzelkopien. Löschen Sie ungenutzte Familien regelmässig — das verbessert die Modellperformance spürbar.
4. Phasen und Filter einsetzen
Phasenfilter in Revit sind mächtige Werkzeuge für Umbau- und Sanierungsprojekte. Definieren Sie Bestands-, Abbruch- und Neubauphasen korrekt und nutzen Sie Ansichtsfilter, um nur die relevanten Elemente anzuzeigen. So behalten Sie auch bei komplexen Projekten den Überblick.
5. Outsourcing als Workflow-Booster
Nicht jede Aufgabe muss im eigenen Büro erledigt werden. Routinearbeiten wie Plandarstellungen, Schnitte und Materialauszüge lassen sich effizient outsourcen. So kann sich Ihr Team auf Entwurf und Koordination konzentrieren — die Aufgaben mit dem höchsten Mehrwert.